Herzlich willkommen
beim Filmclub Feldkirch 

Termine

03 Okt 201920:00 - 22:00Offener Cubabend - zeigt her eure Filme
10 Okt 201920:00 - 22:00Rundlauf
17 Okt 201920:00 - 22:00offener Abend mit Diskussion über neue Programme
24 Okt 201920:00 - 22:00Technischer Abend: neue Möglichkeit zur Szenenerkennung
31 Okt 201920:00 - 22:00Offener Clubabend
07 Nov 201916:30 - 18:30Projekt Nenzinger Himmel: Fortsetzung, Vertonung, Titelgestaltung
14 Nov 201920:00 - 22:00Offener Clubabend
16 Nov 2019 9:00 - 18:0025. Videograndprix Liechtenstein
21 Nov 201920:00 - 22:00Rundlauf

3D-Film ist mehr als nur ein Hype

Wie genau muss man sich den dreidimensionalen Filmspaß vorstellen und was sind neueste Trends der Hersteller im Bereich des Amateurfilms? Genau diese Fragen wurden beim Filmclubabend beantwortet und das Interesse war dementsprechend gross.

koe-vorstellung 3d 15Mit Spannung wird auf die Vorführung des ersten selbst gedrehten 3D Fimes von Helmut Lercher gewartet

--> siehe auch Bildergalerie

Versuche, das räumliche Sehen nachzubilden, sind so alt wie die Fotografie. Genau genommen sogar noch älter, denn schon Leonardo da Vinci hat sich mit dieser Frage beschäftigt. Vor wenigen Jahren brachte Hollywood mit dem Film Avatar den 3D Effekt in die Kinos. Das war neu, atemberaubend, vielleicht sogar ein klein wenig seltsam, aber auf jeden Fall einen Kinobesuch wert. Damals war 3D nur im Kino möglich und heute?

Räumlich sehen
Was heute im Amateurbereich möglich ist, präsentierte Obmann Helmut Müller anhand praktischer Beispiele. "3D steht für "dreidimensional", das bedeutet "räumlich". 3D-Filme erwecken den Eindruck, als würde sich die Handlung auf der Leinwand direkt im Raum abspielen. Man bekommt das Gefühl, dass Tiere, Menschen und Gegenstände aus dem Film direkt auf dich zugehen. Das räumliche Sehen wird durch den Abstand der beiden Augen ermöglicht. Beim Film arbeitet man mit zwei Objektiven, die ebenfalls in einem Abstand auseinander liegen, um so den stereoskopischen Effekt zu ermöglichen. Wird dem Auge jeweils das richtige Bild zugeführt, entsteht ein räumlicher Eindruck. Durch den Abstand der Objektive kann der räumliche Effekt vergroßert werden, allerdings ordnet das menschliche Gehirn dann alles auch als kleiner ein.

Marktreife Geräte
"Heute sind Begriffe wie 3D, HD oder HDD längst zu etwas geworden, das nicht mehr nur dem Kino vorbehalten bleibt", so Müller, der sich seit Jahren mit der neuen Technik intensiv beschäftigt hat und selbst ein 3D-Kameraset zusammenbaute, als diese noch gar nicht auf dem Markt verfügbar waren. Heute sind aber leistbare gute 3D Kameras mit HD Qualität auf dem Markt, kein namhafter Hersteller fehlt als Anbieter. Zunächst wurden die noch notwendigen Polarisations-Brillen zum Brachten des r?umlichen Bildes verteilt. Und die Spannung stieg, als der erste selbstgedrehte 3D Film von Helmut Lercher über den neuen 3D-Clubfernseher lief. Großes Erstaunen und "Wow", ?ber die brillante Bildqualität und fantastische räumliche Tiefe. Blumen und Gräser direkt vor der Nase - zum Greifen nah. Diesen Eindruck vermittelte der 3D-Film.

Das Resümee
Eine breite Vielfalt an 3D Fernsehern sind nun schon im Handel erhältlich und 3D wird vor allem im Fernsehbereich weiter zunehmen. Der Traum zahlreicher Filmer für die coolen 3D Effekte könnte bald Wirklichkeit werden, denn schon heute können die neuesten Kameramodelle sowohl 2D als auch 3D Bilder in hervorragender Qualität aufzeichnen und einige Schnittprogramme sind für die Nachbearbeitung gut gerüstet. Für den Bildaufbau gelten aber bei solchen Drehs neue Gesetzte, damit der Zuseher in den Bann gezogen wird. "Früher oder später werdet ihr alle zu 3D-Fimern. Selbst ihr Standbild-Fotografen da draußen, denen bislang ein lächerliches Bild pro Sekunde als Ausdruck gefrorener Wirklichkeit genügt! Bald schon wird jedem von euch ein iPad die Wirklichkeit als Raumbild vorgaukeln, und euer Tintenstrahldrucker sein zahnloses Lächeln nur noch einer staubigen Ecke zeigen", schreibt Martin Biebel in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins Videoaktiv-digital. Und wer kann es erahnen, ob die Umstellung der Sehgewohnheiten auf 3D schneller voranschreitet, als die damalige Gewöhnung ans Bewegtbild in Stummfilmzeiten.

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